Beiträge von Kellner

05.März Chemnitz – Kein Raum den Faschisten

Am 5.März vor 67 Jahren flogen alliierte Bomber über Chemnitz und sorgten für einen starken Verlust auf Seiten der Nationalsozialisten. Ende des 2.Weltkriegs fand man eine Stadt in Trümmern, in den Trümmern des Faschismus und ausgerechnet die Verursacher (im weitesten Sinne) versuchen jedes Jahr aufs neue am 5.März ihre neofaschistische Ideologie in Form eines Trauermarschs zu manifestieren. Doch für diese Ideologie ist in unserer Gesellschaft kein Platz. Deswegen geht der Appell an Chemnitz und Umland: Stellt euch den Nazis in den Weg, verhindert die Verbreitung des faschistischen Gedankenguts und errichtet Barrikaden zwischen Gesellschaft und dem rechten Spektrum.

Weitere Informationen über den 5.März und geplante Veranstalltungen findest du unter:

We Are Fucking Angry!
We_are_fucking_angry

Dont look back in anger!
Dont_look_back_in_anger

Nationales Mördertrio war in Chemnitz

Die neusten Erkenntnisse des Ermittlungskreises beweisen es: Die 3 Rechtsterrorist_innen Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hielten sich eine Zeit lang in Chemnitz auf und begannen hier vermutlich auch ihre kriminelle Karriere. Als Unterschlupf diente ihnen eine Plattenbauwohnung in der Wolgograder Allee 76 , welche auf den heute in Untersuchungshaft sitzenden André E. gemietet war. Er ist unteranderem angeklagt, da ihm die Autorisierung des Bekennervideos der NSU nachgewiesen werden konnte.
Und sicher ist auch, dass seit dem sich das Trio 1999 in Chemnitz niedergelassen hatte, eine Reihe von Banküberfällen ihren Platz in der Geschichte fanden.

Quelle: Freie Presse

Nationale Einfallspinsel

Es war ein ganz normaler Tag. Ich wachte Mittags auf, ass eine Kleinigkeit zum Frühstück und begab mich nach draußen um einen Freund zu treffen. Wir unterhielten uns über verschiedene private und gesellschaftliche Probleme. Auf dem Weg einen weiteren Freund zu treffen, sahen wir einen unserer Sticker jedoch fiehl uns nach genauerem Betrachten auf, dass da etwas nicht stimmt. Sie wurden manipuliert. Einige Sticker zeigten den Einfallsreichtum der Faschos mittels ca. 1 cm * 4 cm großen Papierschnippsel die hinzugefügt wurden mit der Aufschirft „und Schwule“. Sie ließen aber auch die Gelegenheit nicht aus, eine Billigversion von unseren Stickern, mit ihrem Beitrag hinzugefügt, drucken zu lassen. In unseren Augen, eine riesen große Sauerei!

Wir als Gruppe möchten hiermit klarstellen das diese Auflage des Stickers NICHT von uns entwurfen und veröffentlicht wurde. Da es sich hierbei vermutlich um Neonazis handelt, die nicht zum ersten Mal versuchen „Linke“ Aufrufe bzw. Aufforderungen zu verwenden und zu manipulieren um letztendlich das Bild antifaschistischer Arbeit in gesellschaftlichen Strukturen in ein schlechtes Licht zu stellen, möchten wir hiermit an die Chemnitzer Bevölkerung appelieren, die Augen nicht nur „Gegen Rechts“ sondern auch nach den verfälschten Stickern offen zu halten um uns somit zu unterstützen und eine womögliche Fehlinterprtation unserer Arbeit zu verhindern.

Bei der Gelegenheit möchten wir auch nochmal bekannt geben, das wir jegliche Antifaschistische, Antirassistische und Antinationalistischer Arbeit affirmieren und hoffen das sich zukünftig mehr Jugendliche angesprochen fühlen, gegen die faschistichen Strukturen in unserer Gesellschaft vorzugehen und mit unserer Unterstützung rechte Gewalttaten öffentlich zu verurteilen.

Entwurf der Freine Antinationalistischen Organisation Chemnitz :


Entwurf der Nationalen Einfallspinsel:

Limbach-Oberfrohna

Am 20.Juli 2011 berichtete MDR exakt erneut über die Situation in Limbach-Oberfrohna.

Schon seit der Entstehung des Sozialen und Politischen Bildungsvereins Limbach-Oberfrohna kam es immerwieder zu Angriffen von Neonazis auf die Räumlichkeiten aber auch auf die Familien der Mitglieder des Vereins. Einen Höhepunkt fanden diese Auseinandersetzungen als Neonazis ein Gebäude der Linksaktiven angriffen und niederbrannten. Nun, nachdem sich die Mitglieder nicht unterkriegen ließen und erneut versuchen ein Vereinsgebäude zu gestallten und bewohnbar zu machen, geriet auch dieses ins Visier der Rechten Szene. Am Pfingswochenende, versuchten mehrere vermummte Neonazis das Gebäude anzugreifen und das Projekt zu gefährden. Es flogen Flaschen und Steine. Dabei wurde in Kauf genommen, Menschenleben zu gefährden. Das weiter Personen dieses Haus bewohnen, die mit diesen Auseinandersetzungen nicht das geringste zu tun haben, wurde dabei komplett ignoriert. Doch anders als die vorherigen Male setzten sich nun die Linken zur wehr. Dort, wo die Polizei hätte da sein müssen, gelang es ihnen die Angreifer in die Flucht zuschlagen und verhinderten somit das womöglich unbeteiligte verletzt werden. Zwei Neonazis fügten sich während der Flucht leichte Verletzungen zu. Das daran Vereinsmitglieder beteiligt waren konnte jedoch bis jetzt nicht bewiesen werden.

Während des Stadtparkfests in Limbach-Oberfrohna kam es am Montag dem 18. Juli 2011 zu weiteren Auseinandersetzungen, bei dem rechtsorientierte Jugendliche versuchten Konzertbesucher des Linken Spektrums durch Pöbeleien einzuschüchtern. Auch vor dem Kamera-Team des MDR fanden die agressiven Äußerungen keine Linderung. Nach dem Konzertauftritt verließen die Vereinsmitglieder das Stadtparkfest um möglichen Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen. In der Nacht zum 19. Juli 2011 wurde nun eine Gruppierung von mehreren „Rechten“, durch unbekannte angegriffen. Das diese Personen Mitglieder der Bildungsvereins waren, ist ausgeschlossen da das Vereinsgebäude unter permanenter polizeilicher Beobachtung stand. Wer die unbekannten waren ist bisher noch ungeklärt, sicher ist das bei dem Angriff eine Person leicht verletzt wurde.

Den MDR – Bericht könnt ihr euch hier anschauen, um auch einen visuellen Eindruck von der Situation in Limbach-Oberfrohna zu erhalten.

-Blitzinformation- Infostand „Pro Deutschland“

Vor dem Rathaus Neukölln (U-Rathaus Neukölln) wird zur Zeit ein Infostand der Neofaschistischen Gruppierung Pro Deutschand durch 3 Mitglieder betrieben.

Quelle: Indymedia

Folter stoppen! Folter auklären!

Schon seit 30 Jahren wurden in Ägypten unter Präsident Mubarak durch den Geheimdienst und die Polizei misshandelt und gefoltert. Damit wurden Geständnisse erzwungen und die Bevölkerung eingeschüchtert. Neben Schlägen und aufhängen an Händen und Füßen zählten Elektroschoks und sexuelle Misshandlung zu den beliebtesten Foltermethoden. Während den friedlichen Demonstrationen im Frühjahr 2011 kam es zu über 840 Toten Demonstranten, jedoch konnte auch der Rücktritt Mubaraks erzwungen werden. Nun bildet sich eine bisher nie dagewesen Möglichkeit etwas zu verändern.
Und aus diesem Anlass ruft Amnesty International dazu auf eine Petition an den ägyptischen Innenminister zu unterzeichnen!
Also schau nicht einfach weg. Setze dich für diese Menschen ein, und zeige Solidarität und Nächstenliebe!

Alle weiteren Informationen zu diesem Thema findest du auf der Seite von Amnesty International

Rassistischer polnischer Priester

Am 1. Juli 2011 hatte Polen die EU-Ratspräsidentschaft von Ungarn übernommen. 3 Tage zuvor kam es zu einem skandalösen Vorfall welcher aus polnischer Sicht dem Ansehen des Landes schädige. Erstamlig in der Geschichte Polens kam es dazu, dass das Aussenministerium eine Berschwerde beim Vadikan einsandte, in welcher er den Geistlichen Tadeusz Rydzyk beschuldigte, das Ansehen Polens durch antisemitische Äußerungen zu schädigen. Er selbst ist Betreiber des katholischen und polisch einflussreichen Radiosenders Radio Maryja. Während der Sendezeit gab er bekannt das Polen ein unzivilisierter und totalitärer Staat sei und „seit 1939 nicht mehr von Polen regiert wird“. Ihm wurde vorgeworfendamit andeuten zu wollen, der Staat würde durch Juden_innen regiert werden. Der polnische EU-Parlamentspräsident Jerzy Buzek bezeichnete die Aussagen Rydzyks als skandalös und inakzeptabel, so die Basler Zeitung.
Durch den Europäischen Ratsvorsitz erhofft sich Polen sein Image wieder zu verbesser. Rydzyks, welcher des weiteren einen eigenen Fernsehsender besitzt sein in den letzten Jahren immer aufgefallen, da er wiederholte Male antisemitische Äußerungen über sein Medienimperium veröffentlichte.

Quelle: Basler Zeitung

Sommer, Sonne, Antifa

Vom 31. August bis zum 4. September 2011 findet das erste Antifa-Sommercamp in Eberndorf/Dobrla vas (Kärnten/Koroška) [Österreich] statt.
Ziel dieser Veranstalltung soll es sein antifaschistische Gruppen oder Einzelpersonen zu konzentrieren und zu Organisieren um gemeinsam Tatktiken bzw. Strategien zu entwickeln, dem Faschismus entgegenzuwirken. Kosten hierbei belaufen sich auf 0 Euro und 0 Cent. Lediglich die Anreisekosten müssen selbst übernommenwerden und gegen eine Spende hat auch niemand was einzuwenden.
Das Programm der 5 Tage harten Urlaub beläuft sich auf die Schwerpunkte

◄Diskussionen
◄Filmabende
◄Workshops
◄Partys
◄und chillen am Strand

Dieses Camp ist vermutlich ursprünglich für Antifaschist_innen aus Österreich gedacht, jedoch werden unser Nachbarn sicher nichts gegen deutsche Anteilnahme haben.
Weiter Einzelheiten zum Camp und zur Anmeldung findest du auf folgender Seite:

Antifanet

Zunehmende Rechte Gewalt im Osten

Laut eines Zeitungsartikels der Zeitung Welt Kompakt stieg die Zahl der Rechten Gewalttaten im Osten gegenüber des letzten Jahres um 4,8 Prozent. Bundesweit jedoch sein die Zahl um 14,5 Prozent gesunken. Allein 40% aller Rechten Übergriffe erfolgte in den 5 Ostregionen. Bei einem Anteil von 15% der Ostdeutschen an der Bundesweiten Bevölkerung ist dies eine beachtliche Menge. An der Spitze der östlichen Bundesländern steht Sachsen-Anhalt, gefolgt von Brandenburg und Sachsen. Die Gewerkschaft der Polizei beklagt das sie zunehmend ins Visier von Linker und Rechter Gewalt geraten würden und man müsse dem Extremismus härter gegenübertreten, was demnach eine Steigerung der bisherigen extremen Polizeigewalt bedeuten würde. Letztendlich läuft es darauf hinaus das alle 3 Radikalitäten ihre Ansichten durch Gewalt durchsetzten wollen und man in einigen Jahren nichtmehr von Rechter sondern von erhöhter staatlichen Gewalt sprechen wird. Während die Zeitungen vom wachsenden Extremismus berichten, blickt der Verfassungsschutz finster auf den faschistischen Modeumschwung. Denn die Faschisten wollen nicht nur ihre Ideologie durchsetzten – Nein! Sie wollen auch noch gut dabei aussehen. Ob diese Einstellung zukünftig von Erfolg gekrönt sein wird bleibt abzuwarten.

Quelle: Stern.de

Mehr Spezialkräfte gegen Linksextreme?

Nach dem sprunghaften Anstieg Linksextremer Straftaten im ersten Halbjahr 2011 fordert der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, eine harte Reaktion des Staates.

Mehr Strukturen
Er plädiert dafür den politischen Extremismus in Deutschland mit mehr Spezialkräften der Polizei und verdeckten Ermittlern zu bekämpfen. Wendt zu „Bild.de“: „Der Staat muss mehr über die Strukturen und Vorgehensweisen extremistischer Kreise Bescheid wissen, um dann im richtigen Moment Straftaten zu verhindern.“

Lebensversagen zur Revolution verkehrt?

Die Täter aus dem linksextremistischen Spektrum bezeichnet Wendt als „Lebensversager“. Wendt: „Linksextremisten und Autonome sind ein Haufen von Lebensversagern, die ihre Unfähigkeit, eine bürgerliche Existenz zu gründen, zum revolutionären Kampf erheben.“

Quelle: Newspoint.cc