Archiv der Kategorie 'Faschismus'

Limbach-Oberfrohna

Am 20.Juli 2011 berichtete MDR exakt erneut über die Situation in Limbach-Oberfrohna.

Schon seit der Entstehung des Sozialen und Politischen Bildungsvereins Limbach-Oberfrohna kam es immerwieder zu Angriffen von Neonazis auf die Räumlichkeiten aber auch auf die Familien der Mitglieder des Vereins. Einen Höhepunkt fanden diese Auseinandersetzungen als Neonazis ein Gebäude der Linksaktiven angriffen und niederbrannten. Nun, nachdem sich die Mitglieder nicht unterkriegen ließen und erneut versuchen ein Vereinsgebäude zu gestallten und bewohnbar zu machen, geriet auch dieses ins Visier der Rechten Szene. Am Pfingswochenende, versuchten mehrere vermummte Neonazis das Gebäude anzugreifen und das Projekt zu gefährden. Es flogen Flaschen und Steine. Dabei wurde in Kauf genommen, Menschenleben zu gefährden. Das weiter Personen dieses Haus bewohnen, die mit diesen Auseinandersetzungen nicht das geringste zu tun haben, wurde dabei komplett ignoriert. Doch anders als die vorherigen Male setzten sich nun die Linken zur wehr. Dort, wo die Polizei hätte da sein müssen, gelang es ihnen die Angreifer in die Flucht zuschlagen und verhinderten somit das womöglich unbeteiligte verletzt werden. Zwei Neonazis fügten sich während der Flucht leichte Verletzungen zu. Das daran Vereinsmitglieder beteiligt waren konnte jedoch bis jetzt nicht bewiesen werden.

Während des Stadtparkfests in Limbach-Oberfrohna kam es am Montag dem 18. Juli 2011 zu weiteren Auseinandersetzungen, bei dem rechtsorientierte Jugendliche versuchten Konzertbesucher des Linken Spektrums durch Pöbeleien einzuschüchtern. Auch vor dem Kamera-Team des MDR fanden die agressiven Äußerungen keine Linderung. Nach dem Konzertauftritt verließen die Vereinsmitglieder das Stadtparkfest um möglichen Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen. In der Nacht zum 19. Juli 2011 wurde nun eine Gruppierung von mehreren „Rechten“, durch unbekannte angegriffen. Das diese Personen Mitglieder der Bildungsvereins waren, ist ausgeschlossen da das Vereinsgebäude unter permanenter polizeilicher Beobachtung stand. Wer die unbekannten waren ist bisher noch ungeklärt, sicher ist das bei dem Angriff eine Person leicht verletzt wurde.

Den MDR – Bericht könnt ihr euch hier anschauen, um auch einen visuellen Eindruck von der Situation in Limbach-Oberfrohna zu erhalten.

-Blitzinformation- Infostand „Pro Deutschland“

Vor dem Rathaus Neukölln (U-Rathaus Neukölln) wird zur Zeit ein Infostand der Neofaschistischen Gruppierung Pro Deutschand durch 3 Mitglieder betrieben.

Quelle: Indymedia

Zunehmende Rechte Gewalt im Osten

Laut eines Zeitungsartikels der Zeitung Welt Kompakt stieg die Zahl der Rechten Gewalttaten im Osten gegenüber des letzten Jahres um 4,8 Prozent. Bundesweit jedoch sein die Zahl um 14,5 Prozent gesunken. Allein 40% aller Rechten Übergriffe erfolgte in den 5 Ostregionen. Bei einem Anteil von 15% der Ostdeutschen an der Bundesweiten Bevölkerung ist dies eine beachtliche Menge. An der Spitze der östlichen Bundesländern steht Sachsen-Anhalt, gefolgt von Brandenburg und Sachsen. Die Gewerkschaft der Polizei beklagt das sie zunehmend ins Visier von Linker und Rechter Gewalt geraten würden und man müsse dem Extremismus härter gegenübertreten, was demnach eine Steigerung der bisherigen extremen Polizeigewalt bedeuten würde. Letztendlich läuft es darauf hinaus das alle 3 Radikalitäten ihre Ansichten durch Gewalt durchsetzten wollen und man in einigen Jahren nichtmehr von Rechter sondern von erhöhter staatlichen Gewalt sprechen wird. Während die Zeitungen vom wachsenden Extremismus berichten, blickt der Verfassungsschutz finster auf den faschistischen Modeumschwung. Denn die Faschisten wollen nicht nur ihre Ideologie durchsetzten – Nein! Sie wollen auch noch gut dabei aussehen. Ob diese Einstellung zukünftig von Erfolg gekrönt sein wird bleibt abzuwarten.

Quelle: Stern.de