Archiv der Kategorie 'Rassismus'

Folter stoppen! Folter auklären!

Schon seit 30 Jahren wurden in Ägypten unter Präsident Mubarak durch den Geheimdienst und die Polizei misshandelt und gefoltert. Damit wurden Geständnisse erzwungen und die Bevölkerung eingeschüchtert. Neben Schlägen und aufhängen an Händen und Füßen zählten Elektroschoks und sexuelle Misshandlung zu den beliebtesten Foltermethoden. Während den friedlichen Demonstrationen im Frühjahr 2011 kam es zu über 840 Toten Demonstranten, jedoch konnte auch der Rücktritt Mubaraks erzwungen werden. Nun bildet sich eine bisher nie dagewesen Möglichkeit etwas zu verändern.
Und aus diesem Anlass ruft Amnesty International dazu auf eine Petition an den ägyptischen Innenminister zu unterzeichnen!
Also schau nicht einfach weg. Setze dich für diese Menschen ein, und zeige Solidarität und Nächstenliebe!

Alle weiteren Informationen zu diesem Thema findest du auf der Seite von Amnesty International

Rassistischer polnischer Priester

Am 1. Juli 2011 hatte Polen die EU-Ratspräsidentschaft von Ungarn übernommen. 3 Tage zuvor kam es zu einem skandalösen Vorfall welcher aus polnischer Sicht dem Ansehen des Landes schädige. Erstamlig in der Geschichte Polens kam es dazu, dass das Aussenministerium eine Berschwerde beim Vadikan einsandte, in welcher er den Geistlichen Tadeusz Rydzyk beschuldigte, das Ansehen Polens durch antisemitische Äußerungen zu schädigen. Er selbst ist Betreiber des katholischen und polisch einflussreichen Radiosenders Radio Maryja. Während der Sendezeit gab er bekannt das Polen ein unzivilisierter und totalitärer Staat sei und „seit 1939 nicht mehr von Polen regiert wird“. Ihm wurde vorgeworfendamit andeuten zu wollen, der Staat würde durch Juden_innen regiert werden. Der polnische EU-Parlamentspräsident Jerzy Buzek bezeichnete die Aussagen Rydzyks als skandalös und inakzeptabel, so die Basler Zeitung.
Durch den Europäischen Ratsvorsitz erhofft sich Polen sein Image wieder zu verbesser. Rydzyks, welcher des weiteren einen eigenen Fernsehsender besitzt sein in den letzten Jahren immer aufgefallen, da er wiederholte Male antisemitische Äußerungen über sein Medienimperium veröffentlichte.

Quelle: Basler Zeitung